Sehenswürdigkeiten
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Der Auferstandene
Künstler: Siegfried Burgstaller aus Aichegg
entstanden: Jahre 2010Drei Sockeln, drei Säulen: VATER, SOHN und HL. GEIST
Bodenblatt: Dreiblatt, dass für die Dreieinigkeit steht
Dreikopf:
in diesem sind die fünf Elemtne enthalten: Feuer, Erde, Wasser, Luft und der Geist, der diese Werk erschaffen ließ. Und aus diesem hervorgehend ist der Mensch gewordene Gott geschaffen.
Ankerkreuz:
Dieses Symbol (auch Mondsichelkreuz genannt) ist ein Heilszeichen: der Anker der christlichen Hoffnung.
Alpha und Omega:
Der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabetes. Die Worte Jesu - Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
Öllampe:
Jesus: "Ich bin das Licht der Welt"
Die Öllampe erinnert daran, unser "Licht nicht unter den Scheffel zu stellen". Das Licht ist auch Symbol des Heiligen Geist im Menschen.
Kreis:
Der Kreis ist ein viel verwendetes symbolisches Zeichen. Er ist Symbol für die Einheit, für das Absolute, Vollkommene und damit Göttliche. Der Kreis ist ein Symbol des Himmels un des All-Einen. Als unendliche Linie ist er Symbol der Unendlichkeit, doch auch der Zeitlichkeit - in Wiederkehr veranschaulicht.
Spirale:
Spiralen sind Symbole für Zyklen, Entfaltung, Erneuerung oder "Evolution" im mystisch-kosmischen Sinn.
Quadrat:
Symbol der Erde - im Gegensatz zum Kreis (der den Himmel symbolisiert) weist das Quadrat auf die irdische Existenz, auf statische Perfektion und die daraus folgende Unwandelbarkeit.
Es ist in der Symbolik das Feststehende (Tod) im Gegensatz zum dynamischen Kreis (Leben und Bewegung).
Pentagramm:
5. Element = Geist; das Pentagramm symbolisiert die Gestalt des Menschen mit ausgestreckten Armen und Beinen und ist so ein Symbol für den Menschen und den menschlichen Mikrokosmos. Stellt manchmal auch die 5 Wunden Christi dar;
Überdachung:
Das irdische Leben als Durchgang in den Himmel.
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Heilige Margaretha
Standort: Kreuzung Gasthaus Mattersdorfer
Als sichtbares Zeichen des Teufenbacher Kulturverständnisses steht die steinerne Statue der Heiligen Margaretha.
Entstanden 1992 - 1993 aus Kraßtaler Marmor und Serpentin (aus Osttirol und Friesach)
Die hl. Margaretha als Kirchenpatronin
Das Patrozinium der Kirche wird in einer Urkunde vom Jahr 1433 ausdrücklich genannt, als Caspar Wysinger, Pfarrer zu St. Margarethen zu Teufenbach, die Stiftung einer ewigen Messe durch Tristram von Teuffenbach bestätigte. Als im Jahr 1437 der neu erbaute Chor (Altarraum) der Kirche geweiht wurde, scheint die hl. Margaretha als Hauptheilige am Hochaltar auf. Damit weist unsere Pfarrkirche dasselbe Patrozinium auf wie einst die heutige Kirche Allerheiligen bei Pöls; dieser Ort, der aus einem Adelshof hervorgegangen ist, hieß ursprünglich ebenfalls „Teufenbach“ oder „Tiefenbach“ und war im 11. Jahrhundert Ansitz einer sich nach diesem Ort nennenden Adelsfamilie. Bei diesem Edelhof bestand ebenfalls eine der hl. Margaretha geweihte Eigenkirche, die schon im 12. Jahrhundert nachweisbar ist. Auch wenn wir eine Verwandtschaft oder gar Stammesgleichheit dieser Herren von Teufenbach bei Pöls mit unserer Familie nicht nachweisen können, so soll doch auf die Gleichheit des Patroziniums dieser zwei Kirchen hingewiesen werden.
Die heilige Margaretha ist eine der bei uns hochverehrten und beliebten Heiligen und Schutzpatrone; sie gehört zu den 14 Nothelfern und wird als Helferin besonders bei Schwergeburten und als Wetterheilige gegen Hagel und Blitzschlag angerufen. Die hl. Margaretha gilt aber vor allem als die große Beschützerin des Nährstandes, der Bauern. Ihr Fest ist im bäuerlichen Jahreslauf ein wichtiger Stichtag, an dem in manchen Gegenden die Pachtzinse zu erlegen waren. Sie ist aber auch die Patronin der Gebärenden und der werdenden Mütter und allgemein die Heilige der Fruchtbarkeit. Der Drache, den sie der Legende nach besiegt hat, ist Symbol für alle Gefahren und Bedrohungen unseres Lebens und im besonderen der Ernte. Als Drachenheilige ist sie gleich dem hl. Georg häufig als Patronin der von adeligen Rittern errichteten Eigenkirche zu finden.
Die hl. Margaretha findet sich häufig als Kirchenpatron an Orten mit römerzeitlichen Ausgrabungen, sodass manche meinen, solche Kirchen würden eine Kultkontinuität von der Antike in das Mittelalter herauf anzeigen und das Patrozinium vielleicht sogar aus der Spätantike stammen. Es ist allerdings ein Faktrum, dass es innerhalb der einstigen Großdiözese Salzburg, zu der auch die Steiermark bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts gehörte, mehrere frühmittelalterliche Kirchen den Drachenheiligen Michael, Georg und Margaretha geweiht sind und diese somit zu den frühesten bei uns nachweisbaren Kirchenheiligen zählen.
Der Name „ Margaretha“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Perle“. Ihr Fest wird in der katholischen Kirche am 20. Juli gefeiert. Dargestellt wird sie mit dem Drachen, der das Böse versinnbildet. Weitere Attribute dieser Heiligen sind der Kreuzstab und dass Kruzifix. Häufig wird sie auch mit einer Krone dargestellt, die auf ihr Martyrium hinweist, und mit einem Perlenkranz, was auf die Bedeutung ihres Namens bezug nimmt. Fackel und Kamm weisen auf ihre Marterwerkzeuge hin.
Errichtung der Statue
Errichtet wurde der Margarethenbrunnen vom Künstler Rudolf Hirt, wohnhaft in Scheifling. Der gelernte Bildhauer Rudi Hirt hat überdies im Gemeindegebiet von Teufenbach bereits mehrere künstlerische Arbeiten vollendet. So befinden sich m Ortsgebiet bereist folgende Werke: Margarethenbrunnen, Kluppentier, Riese, Bildstock sowie Holzschnitzarbeiten in der RAIBA.
Künstlerischer Werdegang:
dreijährige Bildhauerlehre in Groß - St. Florian bei Holz- und Steinbildhauer Franz Altenbacher, nach abgeschlossener Lehrzeit – Eintritt in die Meisterklasse von Prof. Silveri an der Ortsweinschule in Graz, Orientierungsversuch an der Akademie der angewandten Künste in Wien bei Prof. Bertoni ...
Legende
Margaretha war die Tochter eines heidnischen Priesters in Antiochia. Ihre Mutter starb sehr früh, worauf eine Amme ihre Erziehung übernahm. Die Amme war selbst Christin und brachte Margaretha mit dem Christentum in Berührung. Als ihr Vater davon erfuhr, war er sehr erzürnt und schickte seine Tochter in die Verbannung. Margaretha musste nun Schafe hüten. Eines Tages sah sie der Präfekt Olybrius, der sich sofort in sie verliebte. Er verlangte, dass man sie zu ihm bringe. Margaretha jedoch schlug seine Werbung aus, und als Olybrius befahr, dass sie im Glauben abschwöre, wiedersetzte sie sich diesem Befehl. Olybrius ließ sie daraufhin ins Gefängnis werfen. Fruchtbare Marterqualen musste sie über sich ergehen lassen. Man schlug sie mit Ruten und riss ihr mit Kämmen das Fleisch vom Leib. Nachdem man sie in den Kerker gebracht hatte, befiel sie eine große Angst. Plötzlich erschien ihr ein großer Drache und wollte sie verschlingen. Margaretha wehrt sich, solange ihr Kräfte dazu reichten. In ihrer Verzweiflung schlug sie ein Kreuzzeichen über das Untier und setzte ihm den Fuß auf den Scheitel. Der Drache war der Teufel, der nun laut wehklagte, dass er von einer Jungfrau besiegt worden sei. Plötzlich erstrahlte das Gefängnis in hellstem Glanze, und Margaretha war erfüllt von himmlischer Kraft. Am nächsten Tag wurde sie, schön und gestärkt, wieder von den Präfekten geführt, der sie nochmals aufforderte, den Götzen zu opfern. Sie verweigerte das erneut. Daraufhin befahl Olybrius, sie mit glühendem Fackeln zu brennen und sie nachher in ein Fass mit kaltem Wasser zu werfen. Sie stieg jedoch unversehrt heraus. Als die Menschen dieses Wunder vernahmen, bekannten sie sich zum christlichen Glauben, doch wurden sie alle kurze Zeit darauf enthauptet. Der Richter fürchtete, dass noch mehr zum Christentum bekehrt würden, und so ließ er auch Margaretha enthaupten. Kurz vor ihrem Tod betete sie noch für ihre Verfolger und für diejenigen, die ihr Gedächtnis feiern und ihren Namen in ihren Nöten anrufen würden. Über ihrem Grab in Antiochia baute man bald eine Kirch. Durch die Kreuzfahrer wurde die Heilige auch im Abendland bekannt.
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Kluppentier
Standort: Bachgasse
Das Kluppentier ist ein Bildnis des Besonderen und Fantastischen - und steht in Beziehung zum alltäglichen wenig beachteten Massengegenstand der Holzwäscheklammer (Kluppe)
Das Kluppentier stellt den Drachen der Hl. Margaretha dar. Es ist das Wappentier des Teufenbacher Wappens.
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Brunnen
Standort: Feuerwehrplatz
Gestein: Kraßtaler MarmorDer gelernte Bildhauer Rudolf Hirt hat überdies im Gemeindegebiet von Teufenbach bereits mehrere künstlerische Arbeiten vollendet. So befinden sich im Ortsgebiet bereits folgende Werke: Margarethenbrunnen, Kluppentier, Riese, Bildstock, Holzschnitzarbeiten in der RAIBA, Aufbahrungshalle. Mit diesem weiteren Auftragswerk will die Gemeinde Teufenbach, welche eine besondere wirtschaftliche Kompetenz innerhalb des Bezirkes Murau einnimmt, auch auf die damit verbundene Kreativität ihrer Bewohner hinweisen.
Dieses Projekt ist, soweit uns bekannt, am Murradweg zurzeit einzigartig. Mit diesem besonderen Angebot wird mehr auf die große Bedeutung und auf den unschätzbaren Wasservorrat in der Steiermark, im Besonderen auf dem im Bezirk Murau hingewiesen. Es handelt sich hierbei um einen Schutzgott der Quellen (Ioanis), der aus einem in Form eines Fischmauls gestalteten Troges auftaucht, um frisches Quellwasser zu spenden. Aus dem Trog quillt ständig Wasser, welches mittels einer Umwälzpumpe in Zirkulation gehalten wird. Der Durstige neigt sich dem steinernen Gott zu, gerade so, als er ihm küssen wolle, berührt sein Amulett und wird mit köstlichem Trinkwasser gestillt. Die Brunnenanlage wurde aus Marmor und Beton gefertigt. Wir wollen damit (nachdem dieser Brunnen nach einer Fahrtstrecke von über 20 km ohne Wasserversorgung steht) zu einer besonderen Bewusstseinsbildung, wie wichtig das Wasser ist, beitragen. Die Gemeinde Teufenbach hat in den Jahren 1998 und 1999 S 1.000.000,00 in eine komplette Verbesserung und Erneuerung der Ortswasserversorgung investiert. Mit diesem Schlusspunkt zeigen wir auch unserer Bevölkerung wie wertvoll eine Wasserversorgung sein kann.
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Riese
Standort: Thajagraben
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Aufbahrungshalle
Standort: Friedhof
Gesamtentwurf und bildhauerische Ausgestaltung: Bildhauer Rudolf Hirt
Schiffbau: Ernst Petautschnig
Mast: Zimmerei Galler Franz GmbH
Stuckarbeit/Anstrich: Fa. Heinz Schnedl
Glas: Künstlerin Doris Wagner
Malerei: Bildhauerin Angelika Hirt-Thomsen
Fertigstellung 2004
Persönliche Worte von Hr. Rudi Hirt:
Es ging mir darum, einer offenen Sichtweise auf Leben und Sterben, Leid und Erlösung Ausdruck zu verleihen.
Das Schiff:
In all seiner Bedeutung für den Menschen - wie Fortkommen, Überlifern, Sicherheit, Hoffnungsträger, ferne Ufer erreichen, neuen Raum erforschen und vieles mehr.
Ein Hafen:
An dem die in dieser Welt Zurückgebliebenen den Abreisenden eine gute Reise durch Raum und Zeit und ein Ankommen im Lichte einer anderen Welt, in einem anderen Zustand wünschen.
Das Kreuz:
Der Mast der Arche, dessen Segel sich im Hauch des Ewigen bläht ist unser Antrieb und unsere Taten im Leben bestimmen die Richtung.
Über dem Schiff ist das Zeichen der Dreifaltigkeit, aus der das Licht des ursprünglichen Bewusstseins strahlt.
Die gesamte Darstellung weist inhaltlich weit über konfessionelle oder andere Begrenzungen hinaus.
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Kreuz
Standort: vor der Pfarrkirche





